rupi's blog

Montag: Der Beginn der Arbeitswoche

Die Arbeitswoche begann mit einem WLAN und Routing Crashkurs für Richard. Zu dem Zweck haben wir in der Bibliothek ein kleines Setup mit einem WRT und Internetzugang via GPRS gebastelt. Nach dem Mittagessen haben wir die offiziellen Vorstellungen nachgeholt die letzte Woche ausgelassen wurden. Deswegen haben wir beim Acting District Administrator vorbeigeschaut. Danach lernte ich den Chef Techniker von TelOne (das ist das Äquivalent zur Telekom hier) kennen und ich hab zumindest die Höhe des Turms erfahren: 30m.

Sonntag.. endlich ein wenig Zeit..

Gester Sonntag hab ich einen Tag Pause gemacht und den Tag im Rest Camp verbracht. Einerseits war es eine Erholung, andererseits hatte ich Zeit die bisher gesammelten GPS Tracks anzusehen. Für die Planung des Binga Wireless Projects werden die Daten ohnehin benötigt, aber wenn schon sammeln dann auch in einer Art die andere nutzen können. So werden wir die Daten für Openstreetmap aufbereiten und einen Plan von Binga produzieren.

Ein irrer Samstag in Binga mit letzten Verabschiedungen von den WorkshopteilnehmerInnen

Gestern Samstag fand der Kujatana Nkubotu 21km Peace Half Marathon in Binga statt. Die Veranstaltung war ein ziemliches Ereignis hier in Binga und es sind hunderte Leute aus ganz Zimpabwe eingefallen. Der District Sports Coordinator, den ich bei der Eröffnung in Siachilaba kennenlernte, hat auch gestrahlt wie ein Hohnigkuchenpferd. Die absolute Besonderheit war die Wertung für die RollstuhlfahrerInnen, hier überhaupt keine Selbstverständlichkeit. Die Organisation war allerdings nicht besonders gelungen.

Village Health Workers Workshops

Hier im Rest Camp ist seit ich angekommen bin Hochbetrieb. Ein Village Health Worker Training findet hier gerade statt. Bereits in den 80ern wurde ein entsprechendes Programm gestartet, es wurde aber mangels Resourcen eingestellt. Zur Zeit ist es wieder aufgelegt, die Finanzierung kommt hauptsächlich von ausländischen NGO's. Freiwillige HelferInnen - aus meinen Begegnungen vom Frühstück würde ich ca. 50/50 Frauen und Männer schätzen - werden 3 Wochen lang in medizinischen Grundlagen geschult.

[updated] Zweiter Workshop Tag

Leider sind heute nicht mehr alle TeilnehmerInnen da gewesen. Um den Menschen vom Presidents Office ist mir nicht wirklich leid, aber eine der Frauen konnte heute nicht mehr teilnehmen weil ihr Sohn mit Malaria ins Krankenhaus musste. Nachdem gestern Abend die Stromversorgungen endgültig zusammenbrach und auch am Morgen noch nicht wieder funktionierte haben wir mit dem Generator gearbeitet.

Erster Workshop Tag

Der erste Workshop Tag wurde durch einige Stromausfälle öfter unterbrochen. Wir sind trotzdem relativ weit gekommen. Die Lehrerin aus der Sianzyundu Secondary ist leider nicht zum Workshop gekommen. Mit 3 Frauen von 21 TeilnehmerInnen sind aber mehr Frauen als erwartet gekommen. Ursprünglich haben Richard und Peter mit überhaupt keiner oder höchstens einer Teilnehmerin gerechnet. Die meisten WS TeilnehmerInnen sind LehrerInnen und haben heute zum ersten mal vernetzte Computer angetroffen. Nur die Binga High School und 2 andere Schulen haben bereits ein Netzwerk.

Setup in der Bibliothek

Nachdem einige der Rechner noch nicht aufgesetzt waren hatte ich doch einiges zu tun in der Bibliothek heute, dabei sind noch 2 kleine Probleme aufgetaucht: ein CD Brenner den wir mitgebracht haben funktioniert nicht, der andere mag mit den Rohlingen nicht. Und wir haben vergessen Batterien für die Kabeltester zu organisieren.

Auspacken und Setup in Binga

Von der Feier in Siachilaba sind wir direkt zur Bibliothek in Binga gefahren. Dort haben wir alle Sachen ausgepackt und die Rechner für den Workshop übermorgen aufgestellt.

Feier in der Siachilaba Primary School

Obwohl schon eine Zeit in Betrieb war gestern die offizielle Eröffnung eines neuen Klassenzimmer Blocks der Primary School von Siachilaba. Eines der ersten ITC (Information Technology Center) die Tonga.Online eingerichtet hat war in dieser Schule und so gibt es eine relativ enge Verbindung dort hin. Basilwizi ist dort ohnehin eingeladen gewesen und hat auch Batteriebetriebene Verstärker für die Feier mitgenommen, daher sind Peter und ich mitgefahren.

Die Reise nach Binga

Die Victoria Falls Road ist eine Überlandstrasse die Bulawayo mit Vic Falls verbindet. Das ganze Land hier besteht mehr oder weniger aus Busch. Ca. 80km nach Bulawayo ist der Boden durch Kalahari Sand geprägt und weniger fruchtbar. Das Land ist aber alles andere als unbwohnt. Kleine Hüttendörfer - sogenannte Homesteads - im Abstand von 100 - 150m neben der Strasse,  ab und zu eine Kreuzung zeugen davon. Hin und wieder gibt es eine Polizeikontrolle (3 insgesamt) - der Sinn hat sich mir aber nicht erschlossen, denn nach einem kurzen Blick ins Auto werden alle durchgewunken.

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