PAP - erster Arbeitstag

Der erste eigentliche Arbeitstag verlief ziemlich zufriedenstellend. Natürlich gab es ein paar Hürden. Dass die Ersatzteilkiste die wir im Dezember über die Botschaft schickten noch in Bulawayo liegt ist das grösste Problem. Aber wir fanden letzten Endes genug Teile für einen neuen Server in der Bibliothek. Leider nur mit USB 1.1 und damit dauerte es länger als geplant die Daten zu übertragen. Aber es gab ausreichend Dinge auszumisten, zu erklären etc. dass uns nicht langweilig wurde.

Die Openbiblio Installation für die Bibliothek wurde allerdings fertig und Akim bekam noch eine Einschulung. Ich denke dass wir diese wiederholen müssen da Akim keine Erfahrung mit Webapps hat und etwas unbeholfen vor dem System stand. Die Reaktionen von Peter und fire fand ich etwas amüsant. Computerarcheologie nannten die beiden unsere Arbeit. Dabei sind die Rechner im PAP unter den moderneren.. unsere Schlussfolgerung ist nach wie vor: diese Hardwarespenden sind zum Teil ein Abschieben der Entsorgung. Moderne energiesparende Rechner kleinerer Bauweise wären das einzig wirklich sinnvolle hier. Wir haben allerdings keine Ahnung wie wir das Budget dafür aufstellen könnten. Diese Rechner wären nicht allzu teuer, bei 12 ITC im District trotzdem eine 5 stellige Summe. Dass es hier eine Reihe alter HP/Compaq Rechner gibt ist allerdings nach wie vor das grösste Problem. Proprietäre Formfaktoren bei Netzteilen, Mainboards etc.. machen die Wartung extrem kompliziert und nach dem 2 weitere Netzteile kaputt wurden seit ich das letzte Mal hier war kostet 2 weitere Workstations im PAP. Eine können wir ersetzen - der alte Server wird eine Workstation.Wenn wir die Kiste aus Bulawayo bekommen einen weiteren (wir sendeten ein passendes Netzteil).

Die Arbeitsatmosphäre war allerdings ausgezeichnet. Josias ist mittlerweile wirklich aufgetaut. BZ, Bbaido und Akim freuen sich über jede Kleinigkeit die wir ihnen zeigten. Auch wenn wir hinter dem Plan waren als wir dem Drängen unserer Freunde nach Feierabend nachgaben waren wir zuversichtlich den Rückstand aufholen zu können.