Naturhistorisches Museum Bulawayo

Nach dem die Email Einschulung für Basilwizi weniger Zeit in Anspruch nahm als ursprünglich gedacht blieb mir noch viel Zeit. Enos ermunterte mich das Naturhistorische Museum in Bulawayo zu besuchen und Bongo war so freundlich mich dahin zu begleiten.

Das interessanteste am Museum ist wie die Ausstellung gestaltet ist und weniger die Exponate selber. Die Tierwelt wird hauptsächlich über ihren Nutzen für die Menschen beschrieben, z.B. ist der Jaguar nützlich weil er die Pavian Population begrenzt. Offenbar gibt es auch keine negativen Effekte durch das einsetzen fremder Fische in den Kariba usw. Die Teile der Ausstellung über den Menschen und die Geschichte von Zimbabwe scheint noch aus Kolonialzeiten zu stammen. Offensichtlich wurde das Rhodesia mit Zimbabwe übermalt doch ansonsten das meiste gleich gelassen. Ensprechend ist auch der Blickwinkel der gesamten Ausstellung auch wenn die offen rassistischen Teile entfernt wurden.

Am Abend bin ich mit Frank in ein Cafe um in Ruhe und ohne den Trubel des Büros über den Stand der Dinge und die Zukunft des Tonga Online Projekts zu reden. Obwohl der Tod von Gaddafi das dominierende Thema im Lokal war (der Fernseher lief die ganze Zeit) konnten wir doch die meisten Fragen klären. Leider spreche ich kein isiNdebele, mich hätten die Kommentare am Nebentisch zu der Situation in Libyen sehr interessiert...