Essen...

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hier eine Notwendigkeit. Was es fuer mich auf den Punkt bringt. Es gibt entweder Fisch, Huhn oder Rind (gebraten oder gekocht) mit diversen Beilagen. Der Fisch - Kariba Bream (eine Barschart) - ist sehr lecker. Allerdings wird hier alles in genuegend Fett gebraten, was meinem Magen eher weniger bekommt. Ich bin somit auf die Beilagen umgestiegen. Was einiges an Kopfschuetteln bei den Koechen ausloest. Die Menschen in Zimbabwe essen eigentlich immer das selbe - auch in den groesseren Staedten. Das Fruehstueck ist allerdings das haerteste Erlebnis fuer mich. Gebratene fettige Wuerste, Leber, Spiegeleier und kalte Bohnen - ein Verbrechen der Englaender. Rupi und ich werden jedes mal ganz seltsam angesehen, wenn wir morgens nur getostetes Brot und Butter bestellen. Kulinarisch ist Zimbabwe sehr eintoenig, es gibt auch kein Obst zu kaufen, obwohl z.B. Bananen hier ueberall wachsen. Meistens wird das reife Obst gleich direkt vom Baum weg gegessen. Auch mit dem Kaffee ist das so eine Sache. Kaffee wird ebenfalls angebaut, allerdings dann mit Sojabohnen gestreckt und geroestet. Morgens gibt es nur Loeskaffee - ich trinke trotz eigens mitgebrachter Espressokanne und echtem Bohnenkaffee doch lieber Tee. Momentan haben wir grade ein Wasserproblem, die Lieferung im Supermarkt hier ist nicht gekommen und somit gibt es kein abgefuelltes Wasser mehr. Das abgekochte Wasser hier in Tusimpe ist trinkbar - zumindest hat sich bis jetzt kein Durchfall bei mir eingestellt. Anscheinend verfuegen sie hier auch ueber eine Filteranlage. Da das Wasser aus dem Kariba See kommt ist es zumindest weniger belastet als anderswo. Auf unseren Autofahrten durch das Land wurde mir jedes Mal ganz anders, wenn ich die verschlammten Baeche gesehen habe aus denen die Frauen oder Kinder das Wasser holen. In einigen Schulen gibt es schon Wassertanks mit Filteranlage, somit haben zumindest die Schueler_innen Zugang zu sauberem Trinkwasser.