Die Reise nach Binga

Nachdem absehbar wurde dass das Auto aus Binga niemals rechtzeitig in Bulawayo
ist um damit wieder retour nach Binga fahren zu können wurde beschlossen den
kleinen Nissan hoffungslos zu überladen und auf halben Weg die Autos zu
wechseln.

Nachdem wir die PA für die Function, die gekauften Bücher für die Bibliothek
und die gespendeten Laptop Computer mitnehmen mussten ist der Platz im Auto
recht beengt. Auf keienn Fall können 4 Personen mitfahren. Also bleibt Enos
in Bulawayo und wir fahren zu dritt.
Nachdem im Hochland schon die ersten Regen gefallen sind ist es schon relativ
grün - dh. die höheren Büsche und die Flecken die nicht niedergebrannt wurden.
Unten im Zambezi Encampment ist noch relativ wenig Regen gefallen und der
Frühling nicht so weit fortgeschritten. Aber auch hier fängt der Busch schon
zu grünen an. Ich war überrascht wieviel das eine Monat ausmacht.
Letztes Jahr im September beherrschten Brauntönen die ganze Gegend.

In Binga wurde ich von der Tatsache dass gerade der Marathon stattfand
überrascht. Offenbar wurde beschlossen jährlich einen Halbmarathon in Binga
abzuhalten. Damit wurde aus dem kleinen Problem dass vergessen wurde für mich
zu reservieren ein etwas grösseres. Im Tusimpe wurde ich von der Schwester mit
"Hello, how are you. Do you have coffee?" sehr freundlich begrüsst, ein freies
Bett hatte sie jedoch nicht. Auch Restcamp, Journies End und die Kulizwe Lodge
waren voll. Bei der Gelegenheit lernte ich Elisabeht die Administratorin
von Basilwizi in Binga kennen. Bbaido bot mir einen Schlafplatz an, er meinte
dort wo er wohnt ist sicher Platz für eine Nacht. Ein Angebot dass ich sehr
dankbar annahm.