Der Weg nach Binga

Am 2. Tag fahren wir nach dem Frühstück ins Basilwizi Office. Klaus (leider haben wir 2 Klaus in unserer Gruppe) der das Kamarateam bestehend aus Roland (ORF Redakteur auf "Urlaub") und Kamaramann Alex mit auf diese Reise genommen hat wird mit diesem vom lokalen Rotary Club auf einen Besuch im nahegelegenen Nationalpark eingeladen. Inzwischen bekommt Frank von Pam und mir eine Einschulung in die neue E-Mail Infrastruktur von Basilwizi.

Frank's Festplatte ist diese Woche kaputt gegangen und das Ersatzgerät dass er jetzt nutzt ist unglaublich Vierenverseucht. Mitgebrachte Vierenscanner können das Problem nicht zufriedenstellend bekämpfen. Leider ist die Zeit zu knapp um das hier noch in Bulawayo zu erledigen also wird es nach Binga verschoben aber: Frank wird auf Ubuntu umgestellt. Wir legen nur noch alle E-Mail Addressen für die Leute in Bulawayo an und zeigen Frank Webmail und seine Mailman Liste.

Wie es sich gehört sind wir dann mit einer Stunde Verspätung Richtung Binga aufgebrochen. Der Zwischenstop in Half Way wird daher verkürzt und wir nehmen nur einen kühlen Drink zu uns und vertreten uns etwas die Beine. Sehr zur Entäuschung einiger Kinder und ihren Blinden Begleiters braucht niemensch von uns einen geschnitzten Aschenbecher in Krokodilsform. Nachdem Pam leicht Reisekrank wird sitze ich wiedermal hinten im Landcruiser wo (der andere) Klaus (der das letzte mal vor ein paar Jahren hier war) und ich versuchen alle möglichen Fragen über Zimbabwe zu beantworten.
Als sich die Sonne dem Horizont nähert sind wir noch mehr als 100km von Binga entfernt. Dass Alex in diesem Licht unbedingt Aufnahmen machen wollte und wir dafür teilweise Fakerunden mit dem Auto drehten hat das nicht beschleunigt.

Die Unterkunft wird ad-hoc umgeplant: Journies End macht keinen Sonderpreis und ist damit zu teuer, wir bringen uns im Tusimpe Pastoralzentrum unter. Hier kostet das Zimmer nur 15$ die Nacht. Der Teil unserer Gruppe der das Rest Camp und Journies End kennt ist etwas entäuscht, beim See wäre es viel schöner gewesen. Aber 40$ pro Person und Nacht ist nicht finanzierbar.
Wir kommen viel zu spät angekommen um noch warmes Essen zu bekommen. Auch gibt es nur sehr wenig fertigen Fisch. Nachdem den Leuten die noch nie in Binga schon so viel von Kariba Bream erzählt wurde sind einige enttäuscht. Nachdem Pam allerdings wirklich darauf besteht wird ihr aber sogar ein Fisch frisch zubereitet. Ich war letztes mal schon hier und hab auch hier gegessen. Daher freue ich mich in der Küche ein paar Bekannte zu treffen.

Wir haben auf der Herfahrt herausgefunden dass wir ein Geburtstagskind unter uns haben und es wird beschlossen dass wir noch ins Rest Camp auf einen Drink schauen müssen. Mehr als 2 werden es allerdings nicht da Bongo nicht zu spät zurück im Tusimpe sein will.