2. Workshoptag in Binga

Am Morgen gabe es immer noch keinen Strom. Der erste Task war somit den Generator von Basilwizi zur Bibliothek zu bringen um Strom für die Computer zu erzeugen. Fire bekam nur kurz die Kriese mit dem Verlängerungskabel bzw. der daran montierten Steckdose. Das Problem liess sich mit einem Ersatzteil aus dem Hardwarestore 200m von der Bibliothek schnell beheben. Wir fanden $5 für eine Doppelsteckdose etwas übertrieben..

Wir behandelten Systemadministration unter Ubuntu und letztendlich sollten die TeilnehmerInnen in der Lage sein ihre Computer selbst zu warten und Ubuntu zu installieren. Eine Teilnehmerin nahm ihren Desktop mit zum Workshop. Am Vortag schilderte sie ihre Probleme mit der Maschine und wir rieten ihr ihn mitzunehmen. Ein kaputtes IDE Kabel wurde ausgetauscht und anschliessend ein neues Ubuntu auf der Maschine installiert. Zwischendurch und nebenbei leitete Pam noch eine Diagnose Session für 5 Rechner aus dem District Council die "nicht mehr funktionierten". Einige Leute nutzten die Gelegenheit die am Vortag erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und der Council freute sich über die erledigte Arbeit. Es scheint gefährlich zu sein einen Rechner "in Reperatur" zu geben: eine Maschine kam mit abgezwickten Stromstecker aus selbiger retour..

Frank kam am Nachmittag in Binga an und brachte die sehnlichst erwarteten Ersatzteile aus Bulawayo mit. Damit war fire in der Lage 2 zusätzliche Maschinen im PAP wieder flott zu bekommen um die Verluste auszugleichen. Der Workshop ist durchaus gelungen. Zwar nahmen wenig Leute aus ITC's aus dem District (das intendierte Publikum) teil, aber alle Leute lernten einiges. Vor allem BZ und Bbaido sollten zukünftig in der Lage sein Rechner aus den einzelnen ITC mit der Infrastruktur im PAP flott zu bekommen und neu aufzusetzen.

Der Tag klang mit einer Sitzung im Restcamp aus. Es gab einiges mit Frank zu besprechen. Unter anderem wie mit den bisher nicht genutzen Rechnern verfahren wird. Wir kamen überein dass Basilwizi die Bedürfnisse der einzelnen Center evaluiert und die Details der Verteilung selber entscheidet. Aus unserem Blickwinkel liess sich das nicht entscheiden und wir vertrauen unseren FreundInnen soweit dass die Rechner alle in IT Centers landen werden.